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Das Faber-Castell´sche Museum "Alte Mine"

 

Die Tonaufbereitung

 

Die Tonbrocken wurden im Wasserbecken aufgelöst. Ein sogenannter Turbomischer beschleunigte diesen Prozess. Der Ton wurde im Wasser in der Schwebe gehalten, während sich Quarzsand und andere Zusatzstoffe absetzten. Die Tonmilch wurde von oben abgesaugt und ging zur Weiterverarbeitung in den Schnellmischer. Am Boden abgesetzten Fremdstoffe wurden abgespült.

 
 

 

 
 

Das Zerkleinern der Rohstoffe

 

Hier wurde das gewälzte Material in die Vorpresskessel fest eingestampft. Seitliche Kerben im Stampfkopf verhinderten Lufteinschlüsse, die zu Bruchstellen an den Minen geführt hätten.

 
 

 

 
 

Das Schneiden und Sortieren der Minen

 

Hier wurden die Minen aus den Präparierbechern herausgenommen, geprüft, ausgesucht, nummeriert und in Papier gerollt. Jeder Charge wurden Proben für die Qualitätskontrolle im Labor entnommen. Von dort aus erfolgte dann die Freigabe zur Weiterverarbeitung.

 
 

 

 
 

Das historische Kontor

 

In einer Zeit, als Telefon und Schreibmaschine zu den neuesten Errungenschaften gehörten, waren viele sogenannte Fabrikbeamte erforderlich, um den unermesslichen Schriftverkehr im Unternehmen zu bewältigen. Von der Materialbeschaffung über die Produktion bis zum weltweiten Vertrieb war alles zu organisieren und von der Bestellung über die Kalkulation bis zur Rechnung schriftlich abzuwickeln. Daher hatten die Kontore bei Faber durchaus den Charakter von Großraumbüros.

 
 

 

 
 

Das historische Labor

 

Die industrielle Minenherstellung erforderte in fast jedem Prozessabschnitt strenge Qualitätskontrollen und laufende Überprüfungen der Endprodukte. Diese Kontrollen fanden im modern und umfassend ausgestatteten chemischphysikalischen Labor statt. Fehler im Produktionsprozess konnten so umgehend festgestellt und gestoppt werden. Verbesserungen der Produkte waren nicht zuletzt auch den Erkenntnissen der Spezialisten im Labor zu verdanken. Belegexemplare des riesigen Spektrums von Blei- und Farbminen wurden katalogisiert und aufbewahrt.

 
 
© 1761-2012 Faber-Castell | Aktualisiert: 17.03.2011